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Gesundheit > Taijiquan

Taijiquan

Was ist Taijiquan und welche Auswirkung hat es auf den Übenden?

Taijiquan (auch Tai Chi Chuan) ist eine alte chinesische Kampf- und Bewegungskunst, die die Gesunderhaltung von Körper und Geist und die Selbstverteidigung zum Ziel hat. Taijiquan beruht auf einem heilgymnastischen System, dem Qigong, das wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin ist.

Dabei ist bei Taijiquan der geistige Aspekt ebenso wichtig wie der körperliche.

Bei regelmäßigem Üben führt Taijiquan zu größerer Ausgeglichenheit, zu besserer Stressbewältigung und verbessertem Körperbewusstsein.
Weiterhin werden die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt, die Muskulatur entspannt und gleichzeitig gekräftigt, Gelenke und Sehnen erhalten mehr Beweglichkeit, die Wirbelsäule wird gestreckt und der Rücken entlastet.
Die Atemräume werden entspannt und befreit, die Atmung vertieft.

Durch Taijiquan kann man lernen, mit beiden Beinen fest auf der Erde zu stehen und im Gleichgewicht zu sein.

Die Langsamkeit der Bewegung und das Im-Bewegungsfluss-sein charakterisieren den meditativen Aspekt des Taijiquan. Der Geist wird trainiert, sich nur einer Sache zuzuwenden und achtsam zu werden.


Wer kann Taijiquan spielen?

Menschen jeden Alters können Taijiquan lernen, ausüben und dann mit in ihren Alltag nehmen. Gerade das ist das Schöne am Taijiquan: egal wie alt man ist, man kann jederzeit anfangen, dazulernen oder sein Können vertiefen. Im Alter wird das Taiji-Spielen immer besser. Welch schöne Aussichten!


Wie "geht" Taijiquan?

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich in China genau festgelegte Bewegungsabläufe herausgebildet, die zu sogenannten "Formen" aneinander gefügt wurden. Der Taijiquan-Praktizierende durchläuft diese Formen ohne Bewegungspausen langsam und kontinuierlich. Eigentlich "tanzt" er die Form.
Es gibt auch sehr schöne Partnerformen, die zu laufen viel Freude macht und das Lernen der Taiji-Prinzipien gut vertieft.

Neben den Solo- und Partnerformen bestehen weitere Taiji-Formen mit stilisierten Waffen: Taiji-Schwert-, Taiji-Stock-, Taiji-Fächer- und Taiji-Säbel-Form sind die bekanntesten.


Und was heißt nun eigentlich Taijiquan?

Taiji kann mit "das höchste Gesetz" oder "das erhabene Letzte" übersetzt werden, das auch mit dem Begriff des "Dao" wiedergegeben werden kann (auch "Mutter von Yin und Yang"). Im Deutschen könnte man dies mit "Weg", "Sinn" übersetzen. Aber es kann nicht wirklich so eindeutig erklärt werden. Hier müsste tiefer in die daoistische Philosophie eingestiegen werden.

Quan heißt "mit leerer Faust kämpfen". Hier kommt der Kampfkunstaspekt zum Vorschein. Im Taijiquan bezieht sich die sanfte Kampfkunst auf die Selbstverteidigung des Menschen im engeren - aber auch im weiteren Sinne wie Selbsterkenntnis und Gesundheit.
 

Zertifikat

Der Kurs "Taijiquan" wurde als Präventionskurs von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert. Er entspricht   dem aktuellen Leitfaden Prävention "Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V". Versicherten einer teilnehmenden Krankenkasse können nun die Kurskosten im Rahmen der jeweils gültigen Satzungsregelung anteilig erstattet werden. Die entsprechenden Regelungen kann der Versicherte bei seiner Krankenkasse -  am besten vor Kursbeginn - erfragen.

 

weitergehende Information unter folgendem link: http://www.annette-bernjus.de/





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