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Outdoor / Triathlon
7.08.13 07:17 Alter: 4 yrs
Von: Marius Overdick

Das erste mal Olympisch


Anspannung vor dem Schwimmstart

Anspannung vor dem Schwimmstart

Noch ganz locker auf der Radstrecke

Noch ganz locker auf der Radstrecke

Geschaft - Einlauf durch den Zielkanal

Geschaft - Einlauf durch den Zielkanal

Der Frankfurt City Triathlon ist so etwas wie der kleine Bruder des Ironman.
Eine Olympische Distanz, bei der wie beim Ironman im Langener Waldsee geschwommen, mit dem Rad nach Frankfurt gefahren und dann durch die Innenstadt gelaufen wird.

Im letzten Jahr noch auf der Sprintdistanz gestartet, wollte ich dieses Jahr mein Debüt auf der Olympischen Distanz geben.

Die Vorbereitungen im Vorfeld liefen sehr gut, zusammen mit meinem Schwimmcoach Vito Consalvo stellte ich die Kraultechnik komplett um, sodass die Erwartungen ans Schwimmen sehr hoch waren.

Durch die Nominierung ins Newcomer Team des Frankfurt City Triathlons hatte ich das Privileg mich morgens um 8 Uhr zusammen mit den Profis und etwa 200 anderen Teilnehmern der ersten Startgruppe in den Langener Waldsee zu stürzen.

Ich fühlte mich von Beginn an ziemlich wohl und konnte so die ersten paar Hundert Meter das Tempo mitbestimmen.

Nach der Hälfte musste ich dann Sebastian Kienle davon ziehen lassen und mein eigenes Tempo bis zum Ende schwimmen.

Als 10. Mann verließ ich nach etwas mehr als 20 Minuten das Wasser und sprintete durch die lange Wechselzone zu meinem Rad.

Dort wollte ich es erstmal verhalten angehen lassen, da ich mir nicht sicher war, wie ich mir das Rennen beim ersten Mal einteilen sollte.
Nach 5 km entschied ich mich dann doch für die schnelle Variante und legte die 45 Radkilometern mit einem Schnitt knapp über 40km/h zurück.

Durch die zahlreich angereisten Freunde und Verwandte beflügelt, lief ich die ersten Kilometer recht schnell los, genauso wie ich das von den Sprintdistanzen gewohnt war.
Im Nachhinein betrachtet war es wahrscheinlich etwas zu schnell, bei km 5 kam ich immerhin noch nach 18:30 min vorbei.

Für das hohe Tempo bezahlte ich dann gegen Ende des Rennens.
3 km vor dem Ziel musste ich das Tempo drastisch drosseln und schleppte mich irgendwie noch ins Ziel.

Am Ende steht ein 14. Rang insgesamt, hinter acht Profis der deutschen Langdistanzszene.
Mit einer Zeit von 2:10 Stunden und dem 1. Platz bei den Junioren bin ich voll und ganz zufrieden.

Bei einer anderen Renneinteilung ist beim nächsten Mal sicher noch mehr drin.

An dieser Stelle noch vielen Dank an all die Freunde, Bekannte und meine Familie, die mich über die gesamte Strecke unterstützt und motiviert haben.






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