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Outdoor / Triathlon
2.11.15 17:40 Alter: 2 yrs

Schwimmen friesisch herb


Schwimmstrecke

Startaufstellung

Nach dem Startschuss

Glücklich im Ziel

Es gibt schnellere Möglichkeiten, um von der ostfriesischen Küste auf die Insel Norderney zu kommen. Aber was können Verkehrsmittel wie Fähren, Segelboote oder Propellerflugzeuge schon bieten, das dem Gefühl nahekommt, barfuß im hüfthohen Wasser des „Weltnaturerbes Wattenmeer“ zu stehen, um mit 299 anderen roten Badekappen auf das Startsignal zum Inselschwimmen der DLRG Norderney zu warten? Klaus und Winni jedenfalls genossen wie selten bei einem Wettkampf die Startaufstellung – auch wenn sie in diesem Fall länger andauerte als geplant. Als es dann endlich losging, wurde schnell deutlich, weshalb nicht mehr Teilnehmer zugelassen waren.  Das Meer ist weit und die Sicht ist eingeschränkt durch Wellengang und Kopfdrehen beim Atmen. Und so nahm mancher Schwimmer schon kurz nach dem Start Kurs auf Juist oder Baltrum statt den Norderneyer Leuchtturm anzusteuern. Ergo hatten die zahlreichen Helfer der DLRG in Begleitbooten alle Hände voll zu tun, um Ausreißer wieder auf Kurs zu bringen. Fans, die das Geschehen vom Ausflugsschiff Frisia VI aus beobachten konnten, durften derweil rätseln, ob Papa, Freundin oder Ehepartner sich unter den  abgedrifteten Wassersportlern befanden.
 
Für die Landratten des TVL zeigte sich das offene Meer von seiner freundlichen Seite. Dem inneren Kompass und dem auf vielen Übungsbahnen eingeübten Orientierungsblick folgend war schon bald Land in Sicht und das Ziel am Norderneyer Surferhafen zum Greifen nah.  Jetzt aber bekamen die Inselschwimmer noch ein Sonderprogramm geboten: Eine unerwartet starke Strömung zog das Feld von dem ersehnten Ausstieg weg. Treiben lassen ging nicht. Da wäre man sicher zu spät zur im Ziel wartenden Erbsensuppe gekommen. Also nochmal kräftig Kraulen und schließlich die ersehnten Helferhände an der Ausstiegsrampe fassen. „Alles in Ordnung?“ „Alles gut!“. Nur raus aus der Neoprenpelle und erstmal ein Bier. Und dann in die Düne fallen lassen wie in diesem klassischen TV-Spot. (3. wind sportswear Inselschwimmen über 8,2 Kilometer: Klaus Lochhas 2:10:17, Winfried Peters 2:17:40)






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