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Mountainbike > Berichte > Jahresrückblick 2011

Die Limes-Tour

Auf den Spuren der Römer

Zunächst waren wir wenig sportlich unterwegs. Per S- und Regionalbahn haben wir die Strecke nach Bad Nauheim bewältigt. Wir wollten dieses Mal am Limes fahren, nicht durch das dicht besiedelte Gebiet am südlichen Taunushang.

Donald hatte sein Alpencross-bewährtes GPS dabei und ersparte uns so manchen Blick in die Landkarte. Und so fuhren wir los. Erst mal durch Bad Nauheim, zum Winterberg hinauf, durch wenig bekannte Ecken des östlichen Taunus und immer wieder, trotz GPS, auf der Hut die Richtung nicht zu verlieren.

Um die Mittagszeit kamen wir nach einem steilen Anstieg zum Herzberg und haben uns, teilweise leicht bekleidet (so schön kann doch kein Mann sein, oder Donald ;-), es war warm bis schwül, mit den Köstlichkeiten der Gaststätte nachhaltig gestärkt. Nun ging es aber richtig zur Sache. Zunächst musste noch ein Downhill-Abstecher-Trail genommen werden. Donalds Tipp war gut. Die verlorenen Höhenmeter sind danach wieder tapfer ausgeglichen worden. Und es waren nicht die letzten. Sandplacken, Großer Feldberg, alles beachtenswerte Höhen, lagen vor uns, wurden aber gemeistert.
Erquicklich war dann die Abfahrt über die Weilquelle, weiter nach Glashütten. Dem Limes folgend ging der Weg zum Altenburger Markt. Tote Hose an diesem Tag. Aber eine gute Gelegenheit auszuruhen und sich mit dem Mitgebrachten zu stärken. Dann begann erst mal eine kleine Suche nach dem richtigen Weg in Richtung der Heimat. Ein Gewitter mit heftigem Regen überfiel uns plötzlich mitten im Wald. Da half keine Regenkleidung und kein Baum. Nass bis auf die Knochen wurden wir, gewaschen und durchgespült. Das Wasser lief in und aus allen Öffnungen. Blitz und Donner waren keine guter Berater für eine optimistische Stimmung. Als schließlich das Unwetter zu Ende war, ging die Reise weiter, und zu unserer großen Überraschung entdeckten wir etwa 5 Minuten von unserem Unwetterstandort, eine schöne Schutzhütte. Wenn man es weiß ...

Nach dem Regen spritzte der Dreck der Wege so richtig an uns. Ohnehin durchnässt, wurden wir nun noch ordentlich paniert. Der Hunger nach Schnitzel erwachte. Oberjosbach breitete sich vor uns aus und ein Hoffnungsschimmer ging durch unsere müden und ausgekühlten Knochen. Allein, wir hatten immer noch ein gutes Stück Weg bis nach Lorsbach zu bewältigen und versuchten uns, mit flottem Tritt warm und schnell nach Hause zu bringen.
Wir haben es, wie jeder berichten kann, geschafft. Nass, glücklich und zufrieden sind wir wieder in unserem heimatlichen (trockenen !) Tal angekommen. So kann es sein, beim Biken. Und der Limes steht immer noch und verlockt zu neuen Abenteuern ...

Start in Bad Nauheim
Start in Bad Nauheim
Rast auf dem Herzberg
Rast auf dem Herzberg

Rhön-Wochenende 12./13./14. August 2011

Start in Bischofsheim
Start in Bischofsheim
Gruppenbild auf der Wasserkuppe
Gruppenbild auf der Wasserkuppe
Letzter Gipfel Kreuzberg !
Letzter Gipfel Kreuzberg !
Erholung im Kreuzberger Klosterbiergarten
Erholung im Kreuzberger Klosterbiergarten

Über 4 Gipfel muss du gehen, 1700 hm die Kurbel drehen…..

Der 2011er Wochenendtrip führte die Lorsbacher Mountainbiker in die Rhön nach Bischofsheim.

Nachdem am Freitag eine Vorhut die Gegend um den Kreuzberg in Augen- und Regenschein genommen hatte, galt es am Samstag 4 Rhön-Gipfel zu erklimmen – was nach einer glücklichen Fügung auch allen gelang !

Nach pünktlichem Start um 09:00 Uhr wurde bei frischen Temperaturen zunächst der windige Heidelstein (926 m) erfahren, was jedoch nur ein Zwischenstation zur Wasserkuppe (950 m) war, die sich gleichsam in Wind, Nebel und Regen hüllte. 

Immerhin wurden die Lorsbacher von mehreren 1000 Harley-Fans begrüßt, die dort ihr Bikertreffen abhielten. Zunächst mussten aber die ausgekühlten Gemüter aufgewärmt werden, was bei Suppe und ofenwarmen Zwetschgenkuchen bestens gelang. 

Frisch gestärkt und bei permanent besser werdendem Wetter führte die Route weiter zum Himmeldunkberg (887m), den, nachdem eine Abkürzung verpasst wurde, alle nach einer kurzen Schiebpassage durchs matschige Gelände erreicht hatten. 

Die zum Teil etwas bissigen Kommentare kühlten sich bei der wunderschönen Trailabfahrt nach Oberweißenbrunn schnell wieder ab. Einmal so weit gekommen, wurde nun der Ehrgeiz der Mountainbiker geweckt und so war das Erreichen des Kreuzbergs (928m) als 4. Gipfel für alle der krönende Abschluss - und für viele in Form der 1700 erstrampelten Höhenmeter bei 65 km eine tolle neue Höchstmarke! 

Diese wurde bei schönsten Sonnenschein mit Brezen und frischgezapften Bier im Klosterbiergarten entsprechend gefeiert! Nach rasanter Fahrt zurück nach Bischofsheim fand der gelungene Tag dort bei gutem Essen und beim Weinfest einen schönen Ausklang.

Durch die lange Rhön führte die Tour am Sonntag den Lorsbacher Trupp zunächst nach Wegfurt, Weißbach und Gingolfs wobei sich dann der Aufstieg zum Basaltsee als schwieriges und herausforderndes Terrain entpuppte. Nach kurzer erholsamer Rast ging es durch Feld, Wiesen und Wälder und infolge der nicht eindeutigen Beschilderung unterbrochen durch etliche Pausen über Oberelsbach nach Schönau.

Hier trennten sich die Wege wobei einige den direkten Weg zurück nach Bischofsheim wählten und der nimmermüde Teil der Gruppe weitere Kilometer durch zum Teil schwieriges Waldgelände in Angriff nahmen. Der Mühe Lohn ereilten die Biker dann nach 50 km und 1150 hm in Form eines galaktischen Heidelbeerstreuselkuchens auf dem Neustädter Haus – ein würdiger Abschluss eines schönen Wochenendes im Land der weiten Fernen !

Swiss Cross (03.09. - 10.09.2011)

Am ersten Samstag im September starteten wir, die drei Ms (Manfred, Martin und Markus) zum Moutainbike SwissCross, der uns vom Züricher See, über den Vierwaldstädter See, Thuner See nach Mountreux am Genfer See bringen sollte. Gewählt wurde die klassische Reisevariante, das heißt Kartenstudium statt GPS, schwerer Rucksack statt separatem Gepäcktransport. So viel vorneweg, es wurde eine unvergessene Tour mit allem was so einen Ritt über die Alpen ausmacht: von 6° C Grad bei Nebel Wind und Dauerregen bis zu Sonne pur bei fast 30°C, von steilen Rampen hochschnaufen, das Bike 800 Höhenmeter einen Pass hochtragen/schieben bis zu 'Kugelbahn' runterrollen und wunderschönen Abfahrten durch die Schweizer Berge, von den schönen Schweizer Seen (inklusive Bad) und Täler bis zur Bilderbuch Schweiz im Zeichen von Eiger, Mönch und Jungfrau, von ........

Haben wir euer Interesse geweckt ? - dann studiert doch die folgenden Tourdaten und genießt die Bilder.

Tag 1:
59,9 km, 1574 Höhenmeter, Fahrzeit 5,16 Std
Strecke: Pfäffikon (Zurichsee)-Etzelpass-Sihlsee-Einsiedeln-Brunni-Müsliegg-Alp Zwäcken-Ibereregg-Lotenbach-Ulf Ibrig-Schlatti-Suworowbrücke-Oberschönenbuch-Schwyzer Höchi-Morschach-Vierwaldstädtersee-Sisikon-Tellskapelle-Fluelen
Besonderheiten, Kommentare:
- Wetter: sonnig heiß, abends Regen- gleich zu Beginn verfahren da
  Wanderweg-Beschilderung nach Einsiedeln gefolgt
- auf Schnellsraße gelandet-Umweg und Schiebepassage über Feusisberg
- Sihlsee: klassisches Schweizer Idyll mit Bergen, See und Kuhglockengeläut
- anstatt den Weg außen herum die direkte Route durch den Zwäckentobel
  genommen, Schiebe- und Tragepassage vom Feinsten - ufff!
- Biker mit permanent federnder Gabel locker an uns vorbei gestrampelt,
  später eingeholt, Puste ausgegangen
- Martin: Sturz abgelaufen - wie im Mountainbike-Heft vorher gelesen ;-)
- übernachtet im Hotel Tourist an der Seestraße- Manfred: Wespe im Glas mit
  Bierrest ausgeschüttet, leider war Glasscheibe im Weg,
  Socke vom Balkon geweht

Tag 2:
35,2 km, 2031 hm, Fahrzeit 5,04 Std
Strecke: Fluelen-Seedorf-durch Gitschtal zum Gitschtaler Boden-Alp Distleren-Alp Grat-Angistock-Surenenpass-Blackenalp-Stäfeli-Alpenrösli-Engelberg
Besonderheiten, Kommentare:
- Wetter: zu Beginn schwülwarm und feucht, ab Mitte des Tages Regen und 
   immer kälter
- Martin: Platten am Morgen bringt keinen Kummer und keine Sorgen
- auf einem kleinem fiesen Sträßchen (Tunnel mit Lichtschalter) hoch zum  
  Gitschtaler Boden- ab Alp Distleren ultrasteiler Aufstieg im Regen auf
  matschigen Pfaden und über Geröllfelder,
- Bikes gefahren, geschoben und getragen
- Schweizer Gastfreundschaft: Billigtee, Almkäse, Brot und Tütensuppe auf Alp
  Grat für 30 sfr ("da habt ihr aber Glück gehabt, dass wir noch da sind"
- fragt sich wer Glück gehabt hat...)
- zwei Auerhühner aufgeschreckt
- 'fliehende', blöckende Schafe vor dem Surenenpass auf 2200 m
- schwarze Salamander im Regen auf den Bergpfaden
- nach Surenenpass (2291m) in Schutzhütte vor Dauerregen Unterschlupf
  gesucht
- patschnass, ausgekühlt und mit schrumpeligen Händen nach Abfahrt in 
  Engelberg angekommen
- übernachtet im alten Grand Hotel Tourist Bellevue-Terminus
- Kleider aufgehängt, Heizung aktiviert - was für ein Geruch...
- mexikanisch zu Abend gegessen

Tag 3:
42,6 km, 1464 hm, Fahrzeit 4,07 Std
Strecke: Engelberg- mit Lift erst zum Trübsee und dann zum Jochpass hoch-Engstlensee und -alp - Innertkirchen-Aareschlucht-Lammi-Rosenlaui-Große Scheidegg
Besonderheiten, Kommentare:
-
Wetter: Regen, Regen, Regen, 06 - 11 °C Grad (bbrrrr!), zum Schluss nur
 Wind, Regen und Nebel, keine Berge gesehen - frustrierend
- am Morgen mit Einkaufstüten in nasse Schuhe geschlupft, Tüte auf dem Kopf
  als Regenschutz
- die ersten 770 hm gespart da wegen des Regens zum 1. Mal die Bikes per
  Lift transportiert wurden
- Abfahrt in einer tollen Murmelbahn
- in Innertkirchen Wärme im Restaurant Alpinar in Form von Suppe und Tee
  getankt
- dann ging es den ganzen Tag nur noch bergauf am rauschenden
  Reichenbach entlang und ander Rosenlaui vorbei
- übernachtet im Berghotel Große Scheidegg (1961m) im 4er-Stockbettzimmer,
  1 sfr extra für Dusche)
- Kleider getrocknet auf überfülltem Wäscheständer, Schuhe mit Zeitung
  ausgestopft
- abends gebratene Spätzli und Röst mit lecker Feldschlösschen Bügelbier

Tag 4:
57 km, 1404 hm, Fahrzeit: 5,02 Std
Strecke: Große Scheidegg-Grindelwald-Brandegg-Kleine Scheidegg (Eiger, Mönch und Jungfrau)-Wengen-Lauterbrunnental-Wilderswill-Interlaken-Thuner See- Därligen-Leissigen
Besonderheiten, Kommentare:
-
Wetter: Sonne und kein Nebel mehr, zu Beginn noch frisch dann immer
  wärmer- vom Bett aus den Eiger gesehen
- erst ab 08:00 Uhr gabs das nicht sehr umfangreiches Frühstück mit
  unmotivierter Bedienung,
- ein super Tag mit Bergpanorama vom Feinsten (Eiger, Mönch und Jungfrau)
- Kaffeetrinken 'Herr Apfelkuchen und Frau Zwetschgenkuchen' mit
  netter/hübscher Bedienung auf der Kleinen Scheidegg, dazu ein toller
  Bergblick
- tolle Abfahrt nach Wengen, Lauterbrunnental runter auf frischer ausge-
  bessertem Saumweg (unsere Reifenspuren verewigt)
- nach 1000 hm Abfahrt Bremsen heiß gelaufen, kein Druckpunkt mehr, erst
  nach Abkühlung und mehrfachen pumpen wieder funktionsfähig
- Endspurt am Thunersee, anstatt Uferstraße nochmal steiler MTB-Weg an
  Därligen vorbei bis nach Leissigen genommen
- in Leissigen Angebot (!) vom Hotel Kreuz 240 sfr für 3er Zimmer ausge-
  schlagen
- in JuHe 'Albert-Wander-Haus (Erfinder der Ovomaltine)' direkt am See über-
  nachtet
- Einkauf im Supermarkt
- schönes Abendpicknick am und erfrischendes Bad im Thuner See
- wunderbarer Sonnenuntergang

 

Tag 5:
52 km, 1740 hm, Fahrzeit: 5,1 Std
Strecke: Leissigen-Aeschi-Frutigen-Elsigbach-Englistigen Tal-Adelboden- Gilbach-Hahnenmoospass-Bühlberg-Lenk
Besonderheiten, Kommentare:
- Wetter: bewölkt, 13 - 20°C Grad gutes Bikewetter, aber starker  Gegenwind
  auf Hahnenmoospass
- Betten abziehen dann lecker in JuHe mit Seeblick gefrühstückt
- 2."Frühstück": 7,5 km, 300 hm, 45 min.
- später die 'Rampe' von Frutigen nach Elsigbach gefahren und geschoben
- Pause mit Picknickresten von gestern am Berg vor Adelboden
- Kaffeetrinken in Adelboden, dann Hahnenmoospass hoch
- Schulklassen mit großen Rollern den Berg runtergedüst
- Trailversuch vom Bühlberg nach Lenk abgebrochen da unfahrbar
- übernachtet im Hotel Garni Alpenruh mit netten Gastgebern
- Bikes im Ladenlager abgestellt
- 20% des Warenangebots im Laden, Rest im Lager 'der hät fascht elles'
- die Empfehlung des Ladenchef: 'mein Favorit ist das Bier aus dem Holzfass',
  stößt bei uns auf geteilte Meinungen

Tag 6:
32,9 km, 1122 hm, Fahrzeit 4,09 Std
Strecke: Lenk-Betelberg/Leiterli-Trütlisbergpass-Gstaad-Saanen
Besonderheiten, Kommentare:
- Wetter: bewölkt mit sonnigen Abschnitten, 13 - 20°C Grad
- 900 hm zum 2. Frühstück (Mann gewöhnt sich daran)
- Murmeltiere auf dem Weg zum Leiterli gesehen
- zum ersten Mal andere Biker am Berg entdeckt
- Kühe versperren den Weg am Trütlisbergpass, dort lustiges Löcherfeld,
  Mondlandschaft
- Wegbeschreibung vom Lenker im Wind davongeflogen-
- Markus: Landung im sumpfigen Matsch - lecker Lenker
- Picknick auf Felsen zw. Trütlisbergpass und Wintermatten
- Kaffeetrinken an der Wintermatten - urige Alm
- schöner Wald-Trail zw. Wintermatten und Gstaad
- Hotel Palace sowie Häuser, Tiefgaragen und Auffahrten in Gstaad bestaunt
- einmal die Fußgängerzone in Gstaad rauf und runter gefahren (sehen und
  gesehen werden !)
- übernachtet in JuHe in Saanen
- kleine Ortsbegehung da noch Zeit vor dem Abendessen (teuerster Kaffee/
  Cappu = 5 sfr) genossen
- günstige Pizza für Markus im Hotel Spitzhorn
- Dosenbier bei Lagebesprechung in JuHe

Tag 7:
50,3 km, 1582 hm, Fahrzeit 4,47 Std
Strecke: Saanen- Gstaad/Meielsgrund-Col de Jable-L'Evitaz-La , Lecherette'- Lac de l'Hongrin- Col de Jaman- Montreux am Genfersee
Besonderheiten, Kommentare:
- Wetter: sonnig, warm, strahlend blauer Himmel
- toller Abschlusstag mit 2 anstrengenden Pässen
- Weg vom Cold de Jable nach L'Evitaz gesucht (französische Schweiz!)
- Bikes über Stacheldraht gehoben, über Almwiese (Kuhfladen) zur Straße
  abgestiegen teilw. gefahren
- Manfred: Kratzer am Knie durch Stacheldraht
- Markus: Hinterrad lose, Steuersatz nachgezogen und Schnellspanner am
  Vorderrad festgezogen
- Kaffeetrinken auf uriger Hütte vor dem allerletzen Pass
- toller Blick (mit Schweinegestank) vom Cold de Jaman auf den Genfer See mit
  Berge und Schäfchenwolken
- in JuHe in der Nähe von Montreux in 8er Zimmer übernachtet, Züge fuhren
  'durch das Zimmer'
- auf das Ende des SwissCross angestoßen und im Genfer See gebadet
- Essen beim Inder Sultanin direkt am See mit toller wechselnder
  Abendstimmung
- Abschlussbier auf Bank vor dem See
- Schee wors !!

Tour gesamt: 329,9 km; 10917 Höhenmeter; Fahrzeit 32,95 Std.
Logo Tour-T-shirt
Start in Pfäffikon (Tag 1)
Weg hoch zum Alpgrat (Tag 2)
Ja, ja der Surenenpass ....(Tag 2)
Hüttenabend Große Scheidegg (Tag 3)
Team vor Eiger Nordwand (Tag 3)
Abendstimmung Thuner See (Tag 4)
Der Hahnenmoospass ist geschafft (Tag 5)
hhmm und jetzt ? (Tag 6)
verdiente Rast (Tag 6)
Col de Jaman - we got it ! (Tag 7)
Ziel: Genfer See/Montreux (Tag 7)

Taunushöhenweg 2011

Hoch über dem Rhein
Schiersteiner Hafen

Der Taunushöhenweg per Mountainbike – oder Heimatkunde der anderen Art.

Verstaubt aber glücklich kehrten die TVL Mountainbiker am 03. Oktober gegen 20:00 Uhr wohlbehalten von Ihrer Sommerabschlusstour 2011 durch den wilden Taunus zurück nach Lorsbach.
Ziel der Tagesfahrt war es den Taunus auf einem Teil des gleichnamigen Höhenwegs von Lorsbach soweit die Räder tragen bis in den Rheingau zu erkunden.
Bei schönstem Herbstwetter führte die Tour zunächst auf Wald- und Wiesenwegen über Langenhain Wildsachsen, Medenbach, Auringen, Naurod zum Fuße des Kellerskopfs, wo eine erste Rast eingelegt wurde.
Bis zum Jagdschloss Platte (498 ü. NN), dem nächsten Zwischenziel galt es nun eine erste längere Steigung zu bezwingen – für die wohltrainierte Truppe kein Problem!
In westlicher Richtung das bekannte Terrain verlassend, ging es weiter an der Eisernen Hand vorbei zur Hohen Wurzel (618m), dem höchsten Punkt im Stadtgebiet von Wiesbaden, bevor in Schlangenbad die wohlverdiente Mittagspause eingelegt wurde.
Frisch gestärkt (über 1 Stunde für Tomatensuppe, aber leckerer Kuchen) wurde nun die nächste An – und Abstiege des Taunushauptkamms bis in den Rheingau nach Hallgarten bewältigt. Kaum einer hätte vorher wohl erwartet, dass dieser Teilabschnitt derart interessante und abwechslungsreiche Einsichten und Wege durch die heimatnahen Gefilde bietet.

Was nun folgte war die Belohnung für die ganze Strampelei in Form einer mehrere Kilometer langen Abfahrt am Kloster Eberbach/Steinberg vorbei nach Eltville an den Rhein hinunter, entlang dem über Niederwalluf, Schierstein und Bieberich die Heimfahrt angetreten wurde. Mit Unterstützung der S-Bahn und einer letzten Radeletappe von Hattersheim erreichten die Biker am Abend wieder Lorsbacher Gefilde, verstaubt dem schönen Wetter und den trockenen Wegen geschuldet, aber glücklich viele schöne Eindrücke nach über 80 km und 1400 Höhenmeter mitgebracht zu haben – so macht Heimatkunde Spaß!





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